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Kartierung von Bibertunneln entlang des Deurne-Kanals

Biber sind extrem gute Tunnelbauer und kommen in den Niederlanden immer häufiger vor. Bibergraben (Hohlräume) können an der Stelle von Polderwegen und Deichen eine akute Setzungsgefahr darstellen und zu Undichtigkeiten (Leckagen) führen. Im Zusammenhang mit geplanten Wartungsarbeiten entlang des Deurne-Kanals, wurden mit dem 3D-Bodenradar die möglichen Hohlräume (z.B. durch Bibergraben) kartiert.

Der Deurne-Kanal ist ungefähr 15 km lang. Der Brabanter Teil, mit einer Länge von ca. 10 km beidseitig des Kanals, wurde (soweit möglich) mit einem Elektrofahrzeug (einem sogenannten Ziesel) in Kombination mit dem 3D-Bodenradar gescannt.

Im gescannten Bereich wurden verschiedene Störungen festgestellt, die vermutlich Hohlräume enthalten. An der Stelle dieser (vermutlich) Hohlräume können Setzungen auftreten, wodurch eine erhöhte Setzungsgefahr des Bodens besteht. Bei Setzungen können große Mengen (Wartungs-) Material absinken und so gefährliche Situationen entstehen.

Ein Beispiel von einem Radarscan (Längenprofil 1, Breitenprofil 2 und Draufsicht 3) ist in der folgenden Abbildung widergegeben. Das Radarbild zeigt zwei mögliche Gräben (Hohlräume) (gelbe Kreise).

Das Bodenradar ist ein hervorragendes Werkzeug zur Kartierung von Hohlräumen. Ein zusätzlicher Vorteil einer Bodenradarvermessung ist die große Menge an Zusatzinformationen, die gewonnen werden kann, sowie Reparaturbereiche und/oder Anbauten, Drainagen, Kabel, Rohre, Durchlässe und andere Objekte. Entlang des Kanals wurde beispielsweise auch eine Anzahl von Bunkern gesichtet.